Quer durch Osteuropa – Für Südamerika

Nürnberger Ingenieure sammeln mit ihrer Radtour rund 1200 Euro für ein Hilfsprojekt in Nicaragua

17.09.2013, Nürnberg – Erschöpft und froh wieder zu Hause zu sein, so könnte man die Stimmung der beiden Radfahrer Christian Tews und Uwe Fürbeth nach Ihrer fast 3000 Kilometer langen Tour durch Nordosteuropa kurz zusammenfassen. Mit ihrer Aktion haben die beiden Ingenieure Spenden für ein Hilfsprojekt der Ingenieure ohne Grenzen e.V. Nürnberg gesammelt, das Schulen in Los Guatuzos in Nicaragua zu Gute kommt. Aufgrund der hohen Einnahmen wird ein Team von Ingenieuren rund um Wolfgang Müller schon im Oktober Solarmodule auf den insgesamt sieben Schulen rund um San Carlos, einer Partnergemeinde Nürnbergs, installieren können.

Die Tour an sich startete am 02. August 2013 und führte die beiden Sportler über Tschechien, Polen, durch die drei baltischen Staaten, weiter nach Finnland und Schweden. Dabei wurden auch die beiden Partnerstädte Nürnbergs, Prag und Krakau, angefahren. Besonders freuten sich die beiden Radler über den herzlichen Empfang in den Rathäusern der jeweiligen Städte. Eines der Highlights war das Treffen mit dem zweiten Bürgermeister in Riga. Dieser zeigte sich sichtlich begeistert von der Idee und dem Einsatz der beiden Sportler.

Die Strecke an sich verlangte den beiden einiges ab. Um im Zeitplan zu bleiben, mussten teilweise Etappen von weit über 150 Kilometer pro Tag zurückgelegt werden – auch in strömendem Regen, bei Temperaturen von weit über 30 Grad und in Mittelgebirgen. Es wurden also nicht nur Landesgrenzen, sondern auch Leistungsgrenzen überwunden. Das sah man den beiden Heimkehrern auch deutlich an.

„Vor allem die letzte Woche war wirklich hart! Wir sind unseren körperlichen Grenzen nahe gekommen. Aber der viele Zuspruch über Facebook, unsere Website und die vielen Spender haben uns motiviert weiter zu machen und auch bei schlechten Bedingungen durchzuhalten. Dafür möchten wir allen unseren Unterstützern und Sponsoren danken!“ erläuterte Christian Tews nach seiner Rückkehr.

Die Spendenaktion und das Projekt in Nicaragua wurden von mehreren fränkischen Unternehmen unterstützt. Dazu zählen die Leoni AG, die VD engineering, das Autohaus Rieger, das PBM Ingenieure Planungsbüro, der Frankenland Versand und die schwäbische Velotraum GmbH.

Mehr Infos unter:
www.chainreacting.sinktank.de
www.betterplace.org/de/fundraising-events/chainreact-ing
www.facebook.com/chainreact.ing

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *